HTR Rosenblattl Härtereitechnik GesmbH

Verfahren - Plasmanitrieren

Plasmanitrieranlage

Nicht alle Stahlsorten können mittels Gasnitrieren nitriert werden. Der Grund dafür ist eine gasdichte Oxidschicht an der Oberfläche. Diese gasdichte Oxidschicht ist bei Edelstählen (Nirosta) für den Korrosionsschutz verantwortlich, jedoch für das Nitrieren von Nachteil.

Beim Nitrieren von Edelstählen muss die Oxidschicht aufgebrochen (Sputtern) werden. Dieses Sputtern ist einer der 1. Ablaufschritte beim Plasmanitrieren. Anschließend wird der benötigte atomare Stickstoff für das Nitrieren im Hochfrequenzplasma aus dem molekularen Stickstoff aufgespalten und in die Bauteiloberfläche transportiert.

Ein weiterer Unterschied zum Gasnitrieren liegt darin, dass die Kontaktflächen (Aufstandsflächen) nicht mitnitriert werden. Diese sollen an der Zeichnung und/oder in der Bestellung ersichtlich sein. Für Teile, die allseitig nitriert werden sollen Löcher für eine hängende Chargierung vorgesehen werden.

Im Vergleich zum Gasnitrieren lassen sich die Parameter genauer regeln. Dadurch ist auch ein aufwachsfreies Nitrieren bei hohen Nitrierhärtetiefen möglich. Die Nitriertemperaturen liegen zwischen 450°C und 565°C.

PLASMANITRIEREN
Anlagengröße: 1000 x 1500 mm